Dabei überqueren sie Straßen, die zur tödlichen Falle werden können. Die Tiere sterben nicht nur, wenn sie überfahren werden. Schon höhere Geschwindigkeiten können für sie gefährlich werden. Der Luftsog vorbeifahrender Fahrzeuge kann zu schweren inneren Verletzungen führen. Neben dem Lebensraumverlust, stellt der Straßenverkehr eine Hauptgefährdungsursache für den Rückgang der Amphibienarten dar.
Deshalb wurden an vielen Stellen im Gemeindegebiet Warnschilder, die auf die Amphibienwanderung hinweisen, und Schutzzäune aufgestellt. Zusätzlich ist die Bobenheide in der Zeit von 19:00 bis 7:00 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Gemeinde bittet um Verständnis.
Um den Amphibien das gefahrlose Erreichen der Tümpel zu ermöglichen, sollten alle, die mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs sind, in diesen Bereichen in den nächsten Wochen besondere Rücksicht walten. Insbesondere an den Amphibienschutzzäunen an der Langen Straße und der Queller Straße ist erhöhte Vorsicht geboten, da in der Morgen- und Abenddämmerung ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind.
Die Maßnahmen werden, je nach Witterung, bis Ende April andauern.
Wer die Amphibienschutzmaßnahmen unterstützen möchte, setzt sich gerne mit dem Umwelt- und Klimaschutzmanagement in Verbindung.

