Bürgerportal
Hier finden Sie Informationen über alle Bereiche der Gemeinde Steinhagen mit ihren Aufgaben, Dienstleistungen und Ansprechpartnern sowie Adressen und Öffnungszeiten auf einen Blick.
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Audit - Familiengerechte Kommune
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Es geht um:

   ->  verbesserte Informationen,
   ->  Vernetzung der Akteure vor Ort
   ->  um konkrete Maßnahmen für Familien in Steinhagen.

 

Was ist das Audit und der Verein Familiengerechte Kommune e. V.?

In der Auditierung begleitet uns der gemeinnützige Verein "Familiengerechte Kommune e.V.". Der Verein hat das Ziel, Familiengerechtigkeit in deutschen Kommunen für die Menschen konkret spürbar und nachhaltig zu erhöhen. Unterstützt wird er u.a. vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, dem Deutschen Kinderschutzbund, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Das Auditierungsverfahren benötigt ca. zwölf Monate. In diesem Zeitraum wird eine umfassende Bestandsaufnahme der örtlichen familienbezogenen Leistungen vorgenommen, eine Strategie für die verschiedenen Handlungsfelder erarbeitet, Familien und Akteure werden an der Abstimmung der Ziele beteiligt und eine politische Beschlussfassung über die Ziele und Maßnahmen für die nächsten drei Jahre herbeigeführt. So kann man von einem Gesamtprozess von vier Jahren sprechen. Dieser Prozess ist jedoch nicht nach vier Jahren abgeschlossen, sondern bedeutet eine regelmäßige Betreuung und Beobachtung, sowie Evaluation der Maßnahmen, um Familiengerechtigkeit in Steinhagen weiter sichtbar und spürbar zu machen. 

Hauptziel ist nicht die Zertifizierung, sondern die Schaffung eines familiengerechten Wohnortes bzw. Standortes mit Wohlfühlklima.

Am 11.03.2013 hat der Bürgermeister Klaus Besser den Vertrag mit dem Verein "Familiengerechte Kommune e.V." unterzeichnet und die Gemeinde Steinhagen startet aktiv in das Auditierungsverfahren.

Frau Ellen Ehring begleitet die Gemeinde Steinhagen als Auditorin.

"Der Verein Familiengerechte Kommune e.V. hat das Rezept (= notwendige Zutaten) für eine Familiengerechte Kommune und wir, die Bürger/-innen Verwaltung, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Organisationen, etc. bestimmen "Steinhagenspezifisch" über die Menge der einzelnen Zutaten, damit uns das Ergebnis schmeckt."

Handlungsfelder

Familienpolitik ist ein komplexes Querschnittsthema. Der Verein hat sechs Handlungsfelder entwickelt, die dieses Thema in eine übersichtliche Struktur bringen:

  • Steuerung Vernetzung und Nachhaltigkeit
  • Familie und Arbeitswelt, Betreuung
  • Bildung und Erziehung
  • Beratung und Unterstützung
  • Wohnumfeld und Lebensqualität
  • Senioren und Generationen

Wo stehen wir jetzt?

Mai 2018

Das Audit Familiengerechte Kommune ist Ende Juni 2017 lt. Vertrag zwischen der Gemeinde Steinhagen und dem Verein Familiengerechte Kommune e.V. beendet worden. Das bedeutet aber nicht, dass die Bemühungen um eine familiengerechte Gestaltung der Gemeinde aufgegeben werden.

Die Gemeinde Steinhagen wird in Zusammenarbeit mit Politik, Institutionen und bürgerschaftlich Engagierten auch weiterhin daran arbeiten, unsere Kommune familiengerecht zu gestalten.

In der 23. Sitzung des Ausschusses Ausschuss für Generationen, Arbeit, Soziales und Integration wurden die Ziele und Maßnahmen, die seit dem letzten Bericht vom 08.05.2017 ergriffen und umgesetzt wurden, vorgestellt.

Die Mitteilungsvorlage und die dazugehörigen Anlagen finden Sie auf der Homepage unter:
Bürgerinformationssystem – Sitzungen – AGASI, 23. Sitzung – 15.05.2018.

Folgende Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern wurden seit Mai 2017 ergriffen und umgesetzt:

Handlungsfeld 1:
Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit

Ziel 1.1Die Themenfelder Familie, Integration und Demografie als Querschnittsaufgabe innerhalb der Verwaltung und den politischen Gremien fachbereichsübergreifend verankert.

Zur Erreichung dieses Zieles wurden u.a. folgende Maßnahmen formuliert:

Maßnahme 1.1.1Das Integrationskonzept wird erstellt, evaluiert und kontinuierlich fortgeschrieben.

-       Das Integrationskonzept wird fortlaufend umgesetzt. Im Ausschuss für Generationen, Arbeit, Soziales wird dazu regelmäßig von der Integrationsbeauftragten, Frau Dresler, berichtet. AGASI (08.05 2017, 26.09.2017, 12.02.2018)

-       Die ämterübergreifende Arbeitsgruppe = Steuerungsgruppe tagt regelmäßig und wird über den Sachstand „Familiengerechte Kommune“ zweimal jährlich informiert, zuletzt am 17. April 2018.

Ziel 1.2Zur gezielten Steuerung der familienpolitischen Umsetzungen aus den Zielvereinbarungen und zur Unterstützung der ämterübergreifenden Zusammenarbeit richtet die Verwaltung einen Stellenanteil ein.

Zur Erreichung dieses Zieles wurden u.a. Maßnahmen formuliert.

Maßnahme 1.2.1Die Stelle wird beschrieben und bewertet.
Es erfolgt die Stellenbesetzung.

-       Der Stellenanteil, der 2015 zur gezielten Steuerung der Umsetzungen aus den Zielvereinbarungen und zur Unterstützung der ämterübergreifenden Zusammenarbeit eingerichtet wurde, besteht weiterhin.

 

Ausblick:

Seitdem das Audit in Zusammenarbeit mit dem Verein Familiengerechte Kommune e.V. beendet wurde, werden jetzt neue Projekte, die maßgeschneidert für Steinhagen sind, entwickelt, umgesetzt und begleitet.
In den verschiedenen Handlungsfeldern sind diese Projekte aufgeführt.

Ein World-Café zur Erarbeitung von weiteren Projekten könnte eine zukünftige Maßnahme sein.

 

Handlungsfeld 2:
Familie und Arbeitswelt, Betreuung

Ziel 2.1Die Gemeindeverwaltung und die Steinhagener Unternehmen sind für die Themen Familiengerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf sensibilisiert.
Ziel 2.3Die Praktikums-, Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Gemeindeverwaltung sind transparent und Steinhagener Unternehmen sind motiviert ihre Angebote ebenfalls transparent zu machen.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden u.a. folgende Maßnahmen formuliert:

Maßnahme 2.1.1Die Gemeindeverwaltung präsentiert sich weiterhin in der Öffentlichkeit und gegenüber den Mitarbeitenden als Vorbild für familiengerechte Arbeitsbedingungen.

und

Maßnahme 2.1.3Die Gemeindeverwaltung prüft die Möglichkeit der alternierenden Heimarbeit bzw. der Einrichtung von Telearbeitsplätzen und motiviert andere Steinhagener Unternehmen es auch zu tun.

-       Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Steinhagen werden schriftlich über Ausbildungsplätze bei der Gemeinde Steinhagen informiert. 2017 waren acht Auszubildende  und insgesamt 16 Praktikantinnen und Praktikanten beschäftigt. Praktika wurden in folgenden Bereichen absolviert: Anerkennungspraktikum in der Kita Ströhen, Schülerpraktika, Berufsfelderkundung, Social Day

-       Die Gemeindeverwaltung beteiligte sich außerdem mit der Bereitstellung von Plätzen am jährlichen Boy’s und Girl’s-Day. In diesem Jahr fand der Boy’s und Girl’s Day am 26.04.statt, bei der Gemeinde waren Plätze dafür bereitgestellt.

-       Auf der Homepage werden Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst, s. azubi-kommunal und weitere Ausbildungsmöglichkeiten im Branchenbuch vorgestellt.

-       In der Telefonwarteschleife der Gemeinde wird jährlich über einen gewissen Zeitraum Werbung für azubi-kommunal gemacht. In schriftlicher Form liegen Flyer im Postkartenformat im Rathaus aus.

-       Das Übergangscoaching an der Realschule für die Klassen 8- 10 trägt mit seinen Angeboten und Projekten u.a. auch zur Berufswahlorientierung bei. Der ausführliche Bericht mit allen Angeboten und Projekten wurde im AGASI am 3.7.2017 vorgestellt.

-       Es gibt noch verschiedene weitere Maßnahmen, um Schülerinnen und Schüler auf ein Berufsleben vorzubereiten:

Die IHK Bielefeld trägt mit einem Facebook-Blog, einem Ausbildungsatlas oder einer Lehrstellenbörse zur Werbung von Auszubildenden bei. Azubis in Handwerksberufen berichten als Ausbildungsbotschafter in Schulen.

-       In Gütersloh findet jährlich die Berufsinformationsbörse statt, 2018 hat die Börse am 14.4. stattgefunden, der Elterninformationsabend fand am 12.4. statt.

-       Praktika, Besuche von Berufsmessen oder Info-Tage an der Uni sind Möglichkeiten, die die Schulen für die Schülerinnen und Schüler bereitstellen. Kooperationen der Schulen mit Betrieben führen zu Ausbildungsverträgen.

-       Am 13. April 2018 fand wieder eine Praktikumsmesse in der Realschule statt. Schülerinnen und Schüler haben ihre Praktika vorgestellt. Außerdem war die Firma Storck ebenso vertreten wie die Übergangscoaches und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

-       In Zusammenarbeit mit der ProWirtschaftGT GmbH, deren Mitgesellschafterin die Gemeinde Steinhagen ist, gibt es regelmäßige Angebote für Unternehmen (Informations- und Vortragsveranstaltungen) und einen kreisweiten Wettbewerb, bei dem bereits Steinhagener Unternehmen ausgezeichnet wurden. Die ProWirtschaftGT Gmbh steht der Gemeinde Steinhagen als Netzwerkpartner zur Verfügung.

-       Am 7. März 2018 fand das Steinhagener Wirtschaftsgespräch mit 70 Gästen mit, die der Einladung der IHK, der Gemeinde und des Unternehmerverbandes Gütersloh gefolgt waren. Hauptthema der Veranstaltung war der Fachkräftemangel in der Region.

-       Alle Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung haben einen Anspruch auf die Herbeiführung einer individuellen Lösung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Drei Mitarbeiterinnen nehmen die Möglichkeit des Home Office wahr.

-       Weitere Angebote sind beispielsweise individuelle Teilzeitregelungen nach der Elternzeit oder Fortbildungen zum Ende der Elternzeit, um Fachkenntnisse aufzufrischen und zu aktualisieren.

-       Amtsleitungen und Mitarbeitende werden sensibilisiert für Problemlösungen der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, um eine gegenseitige Akzeptanz für Vertretung, Mehrarbeit und Absprachen zu erreichen. Seit 2017 wird das Personalentwicklungskonzept in kleinen Gruppen aus den verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung erarbeitet.

Weitere Projekte

Der Spaß- und Infotag am 21.Mai 2017 war gut besucht. Der Stand des Generationenbüros und des AUDITS Familiengerechte Kommune war während der gesamten Veranstaltung besetzt, ebenso die Stände der Kitas und Schulen. Informationen zu Betreuungszeiten konnten hier abgefragt werden.


Handlungsfeld 3:
Bildung und Erziehung

Ziel 3.1In Steinhagen wird das Schulangebot gemäß der Schulentwicklungsplanung sichergestellt.
Maßnahme 3.1.1Anlassbezogener Schulentwicklungsplan ist zu entwickeln und zur Unterstützung wird eine Arbeitsgruppe gebildet.

Schulentwicklungsplanung beinhaltet einen ganzheitlichen fortlaufenden Ansatz, z.B. die Berücksichtigung extern in Auftrag gegebener Gutachten zur Entwicklung von Schülerzahlen sowie Raumanalysen der vorhandenen Schulgebäude und Schulhallen, die verwaltungsinterne Fortschreibung der Schülerdaten und –ströme, die Entwicklung von Nutzungskonzepten in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, Um- und Anbauten an und in den Schulen, Schaffung der Barrierefreiheit, Beantragung von Mehrklassen bei der Bezirksregierung, die Beteiligung der Nachbarkommunen, Gestaltung der Offenen Ganztage in Kooperation mit der beauftragten Trägerin, digitale Bildung in den Schulen, Mittagsversorgung der Schülerinnen und Schüler, Mitwirkung bei der kreisweiten Schulentwicklungsplanung im Förderschulbereich, inklusive Beschulung, Einrichtung des Hauptschulbildungsganges an der Realschule, Elternbefragungen zu gewünschten Schulformen, Schülerbeförderung.

Auszug aus der Niederschrift der 29. Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend, Sport und Kultur vom 7.2.18:
Zu 6. :Ergebnis der Elternbefragung zum Schulwahlverhalten im Hinblick auf die weiterführenden Schulen im November 2017 entsprechend des Beschlusses des Fachausschusses vom 05.11.2014
VL-823-2014/2020
Die Umfrageergebnisse waren den Ausschussmitgliedern mit der Einladung zugegangen und sind auf der Steinhagener Homepage unter Bildung –Schulen veröffentlicht.
Frau Hartleif erklärte, die Ergebnisse der Befragung zeigten, dass die Gesamtschule nach wie vor von vielen Eltern gewünscht wurde und erkundigte sich nach der Schulentwicklungsplanung.
Frau Schneegaß erläuterte, dass die Zahlen des in 2015 vom Planungsbüro Dr. Garbe & Lexis für Steinhagen erstellten Gutachtens zur Schulentwicklungsplanung jährlich fortgeschrieben werden, in 2018 jedoch die Aktualisierung des Gutachtens vorgesehen sei.

Ziel 3.2Erziehungs- und Beziehungskompetenzen der Eltern sind durch niedrigschwellige Angebote gestärkt

kombiniert mit dem Ziel:

Ziel 4.1Die vorhandenen Beratungsangebote sind transparent und aktuell.

Zur Erreichung dieses Zieles/dieser Ziele wurde u.a. folgende Maßnahme formuliert.

Maßnahme 3.2.1Die Angebote zur Stärkung der Elternkompetenzen werden weiterhin über die Familienzentren angeboten.

Um Elternkompetenzen zu stärken, halten das Kreisfamilienzentrum und das Familienzentrum der AWO vielfältige Angebote bereit.

 

Angebote 2017 im Kreisfamilienzentrum:

-       Die insgesamt 8 Vorträge, Kurse und Gesprächsabende im Kreisfamilienzentrum wurden von durchschnittlich 14 Personen besucht.

-       Das Familienfrühstück (1x im Monat) war im durchschnittlich von jeweils 12 Erwachsenen und 11 Kindern besucht. Der Bürgermeister oder eine Vertretung nehmen einmal im Quartal daran teil.

-       Das Stillcafé und Fläschchentreff wurde 17mal angeboten und war durchschnittlich mit jeweils 7 Personen und Kindern besucht.

-       Das Internationale Café fand an 35 Terminen statt und wurde im Durchschnitt von fünf erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sechs Kindern aus 12 verschiedenen Ländern besucht.

-       Vier Krabbelgruppen, die sich in der Regel 1x wöchentlich treffen, hatten durchschnittlich 12 teilnehmende Erwachsenen und Kinder.

 

Angebote 2017 im AWO- Familienzentrum

-       Die insgesamt acht Themenabende, Beratungsangebote und Treffs wurden im Durchschnitt von 26 Personen besucht.

-       Es gibt zwei Gruppen Krabbelkids mit Eltern, ein Angebot ist für Kinder ab 4 Monaten bis zum freien Laufen, das zweite ist für Kinder bis ca. 2,5 Jahren.

-       Erziehungsberatung erfolgt in Kooperation mit Frühe Hilfen.

-       In Kooperation mit der Tagesmütter Agentur OWL von der AWO werden Tagesmütter und Babysitter vermittelt.

-       Musikalische Früherziehung fand 2017 in Kooperation mit der Musikschule für den Kreis Gütersloh e.V. statt.

-       Die Besucherzahlen haben sich seit 2016 nicht geändert.

 

Weitere Projekte:

-       Die Frauengleichstellungsstelle organisierte wie in den vergangenen Jahren auch weiterhin verschiedene Veranstaltungen zur Stärkung der Elternkompetenzen in Kooperation mit den Familienzentren. Änderungen haben sich seit 2016 nicht ergeben.

-       Neugeborenbesuche durch die Leiterin des Kreisfamilienzentrums, Elisabeth Zsiska, fanden auch 2017 statt. Sie konnte insgesamt 132 Familien besuchen. Weitergehende Beratung erfolgte bei zwei Familien durch einen weiteren Besuch, die Sprechstunde im Kreisfamilienzentrum wurde 72mal angeboten.

 

Ziel 3.3„Die Lebenswelten von Jüngeren und Älteren sind verbunden. Eine Plattform ist geschaffen, um die aktive generationenübergreifende Begegnung zu ermöglichen.
Diese „Begegnungen“ sind geeignet und bieten den Austausch von Wissen und Erfahrung auf der einen Seite und den Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung auf der anderen Seite.
.

Um die Lebenswelten von Jüngeren und Älteren zu verbinden, gab es 2017 folgende Angebote:

-       In Kooperation mit dem Gymnasium (Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ab der 8. Klasse) ist ein Projekt im Rahmen der sog. „Studios“ entstanden. Das Konzept haben die Jugendlichen erstellt, eng begleitet von ihrer Lehrerin Frau Rittershaus.

-       Innerhalb dieses Studios sind einzelne Projektgruppen mit folgenden Themen entstanden:

- Gespräche zwischen Älteren und Jüngeren, mit dem Ziel, dass die Jugendlichen und die Senioren/-innen viel Neues von der jeweils anderen Generation erfahren sowie Kreatives Lernen

- Unterstützung der Älteren im Umgang mit Smartphone oder Tablet/PC durch die Schüler/-innen

- Dokumentation der Projekte durch die AG Fotostudio des Gymnasiums

- Der Start der einzelnen Projekte war am Donnerstag, 19.10.2017 von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr im „Treffpunkt“ an der Apfelstr. 36.

- Zum Abschluss dieses Projektzeitraumes fand ein gemeinsames Treffen der Schüler mit den Senioren zum Erfahrungsaustausch über die gemeinsamen Begegnungen im Matthias Claudius Haus am 14.12.2017 statt.

- Durch die musikalische Untermalung eines Lehrers und zwei Schülern des Gymnasiums und den wirklich tollen Gesprächen zwischen den Generationen war dies ein sehr gelungener Abschluss des ersten Projektzeitraumes.

- Am 25.01.2018 fanden im Matthias Claudius Haus ein Demenzparcours sowie eine kurze Führung für die Schüler des Gymnasiums statt.

- ein Besuch auf dem Kürbishof von Herrn Ordelheide hat stattgefunden.

Ausblick:

Die weitere Planung sieht folgende konkrete Unterprojekte vor:

- es wird wieder etwa sechs Treffen zum Thema Smartphone zwischen Ostern und Pfingsten im Gymnasium geben
- ein Austausch Schule damals – Schule heute im Gymnasium wird angeboten
im Matthias Claudius Haus hat es am 15.03. + 22.03.2018 einen Gesprächskreis gegeben, weitere Treffen sind: 21.06. + 28.06.2018 zum gemeinsamen Spielen.
- auch ein gemeinsames Abschlusstreffen im Juli ist wieder angedacht
- eine Ausstellung im Gymnasium oder dem Rathaus

Für 2018 sind Projekte in Kooperation mit der Realschule, dem Kreissportbund und der Spvg geplant. Hierbei geht es insbesondere um Spaß an Sport- und Bewegungsangeboten, die mit Jüngeren und Älteren gemeinsam absolviert werden.

 

Handlungsfeld 4:
Beratung und Unterstützung

Ziel 4.1Die vorhandenen Beratungsangebote sind transparent und aktuell.

Zur Erreichung dieses Zieles wurde u.a. folgende Maßnahme formuliert.

Maßnahme 4.1.2Familienbroschüre „Kinder, Kinder“ wird weiterhin mit finanziert.

-          An den Beratungsangeboten für Familien hat sich nichts geändert. Auch 2017 wurden auf der Homepage der Gemeinde die Angebote regelmäßig aktualisiert.

-          Die Broschüre „Kinder, Kinder…“ erschien 2017 in der 7., aktualisierten Auflage.

 

Handlungsfeld 5:
Wohnumfeld und Lebensqualität

Ziel 5.1Steinhagen und die Ortsteile sind barrierefrei gestaltet

Kombiniert mit dem Ziel

Ziel 5.3Wohnraum, der bedarfsgerecht, familienfreundlich und bezahlbar ist, wird angeboten.

Zur Erreichung dieses Zieles wurde u.a. folgende Maßnahme formuliert.

Maßnahme 5.1.4Bei Planungen/Baumaßnahmen, die die Neu- und Umgestaltung von öffentlichen Gebäuden, Straßen, Wegen und Plätze berühren, wird die „Barrierefreiheit“ geprüft  und nach Möglichkeit umgesetzt.

 

Maßnahme 5.3.2Vorbereitung eines gemeindlichen  Wohnungsbauförderungsprogrammes zur Schaffung von Wohnraum der bedarfsgerecht, familienfreundlich und bezahlbar ist.

-          Beispielhaft werden hier zwei Projekte vorgestellt:
- >         Die „Querungshilfe Bahnhofstraße“ ist fertiggestellt.
- >       Die Bänke auf dem Marktplatz und im Bürgerpark werden gut angenommen.

-          Weitere Maßnahmen zur Erreichung des Zieles „Barrierefreiheit“ sind in den letzten beiden Jahresberichten Audit Familiengerechte Kommune abgebildet.

 

-          Auch 2017 wurde bei neuen Baumaßnahmen bzw. Umbauten der Faktor Barrierefreiheit berücksichtigt. Die entsprechenden Haushaltsmittel sind im Haushalt eingestellt worden.

-          Die Residenz am Bürgerpark, Bahnhofstraße/Ecke Mühlenweg, ist fertiggestellt. Dort hat die Investorin Susanne Thron-Heye 16 barrierefreie Wohnungen und Räume für eine Pflegewohngruppe für jüngere Menschen gebaut. Die Wohnungen sind vermietet und bezogen.

-          Ausblick im erweiterten Sinne (barrierearmer Wohnraum/bedarfsgerechter Wohnraum im Wohnumfeld wird zur Verfügung gestellt und unterstützt):
- >        Seit 2017 wird das Mietobjekt mit 11 Wohneinheiten der KWG, Gabriel-Münter-Hof 4, gefördert.

Ausblick:

Für mehrköpfige Familien werden die Häuser an der Bahnhofstraße der Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung, die derzeit von der Gemeinde für die Unterbringung von Geflüchteten angemietet sind, von der Gemeinde erworben.

 

Handlungsfeld 6:
Senioren und Generationen

Ziel 6.1In Steinhagen versteht man die Übernahme eines Ehrenamtes oder einer ehrenamtlichen Tätigkeit als gelebte Kultur und die Voraussetzungen sind geschaffen

Die Zahl der ausgegebenen Ehrenamtsausweise für 2017/2018 ist seit Anfang Januar bis heute von 620 auf 678 gestiegen. Das bedeutet, dass der Indikator „Die Zahl der Ehrenamtlich Tätigen sinkt nicht“ erfüllt worden ist. Die Ausgabe der Ausweise steigt seit 2013 kontinuierlich.

 

Weitere Projekte:

-          Übersicht für Seniorinnen und Senioren mit allen Sport- und Bewegungsangeboten in Steinhagen „Fit und gesund: Angebote für alle, die auch „ab 50“ Spaß an Sport und Bewegung haben“

-          Neuauflage der Notfallkarten, Finanzierung über die Volksbankstiftung

-          Ausstellung „Frauen im Gespräch“ , eine Kooperation mit der  Integrationsbeauftragten, der Gleichstellungsbeauftragten und des Generationenbüros.

-          3., aktual. Neuauflage des Seniorenwegweisers erschienen

-          Verleihung des Ehrenamtszertifikates an 88 Jugendliche, die sich ehrenamtlich engagiert haben, am 14.11.2017 im Ratssaal

-          Fortbildungsangebote für ehrenamtlich Engagierte:

·         Innehalten und Auftanken: ein Workshop-Nachmittag für Frauen im Ehrenamt

Kooperation Familienzentrum, Gleichstellungsstelle und Generationenbüro 28.1.2017 mit Claudia Marzinzik, Gesundheitswissenschaftlerin aus Bielefeld

·         Multiplikatorenschulung: Stärkung der persönlichen interkulturellen Kompetenz, Strategien zur Umsetzung und Anwendung interkultureller Kompetenz

Ein Angebot für haupt- und ehrenamtlich tätige Männer in der Flüchtlingsarbeit und geflüchtete Männer 14.1.17 mit der Bildungswerkstatt Migration

·         Fortbildungsveranstaltung „Sprachbegleitung für geflüchtete Menschen“

22.3.17 mit Joyce Noufélé, Programmbereichsleiterin Fremdsprachen der VHS Osnabrück

Ausblick:

Im 2. Quartal 2018 werden die Daten der ehrenamtlich Tätigen bei allen Vereinen, Institutionen usw. erhoben. Der neue Ehrenamtsausweis hat dann die Gültigkeit 2019/2020 und wird wieder zahlreiche Vergünstigungen bereithalten.

Am 10.11.2018 wird wieder eine Ehrenamtsbörse ausgerichtet in Kooperation Generationenbüro Gemeinde Steinhagen und der Fachberatung für Senioren- und Ehrenamtsarbeit der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh, hier Christine Dröge von der Diakonie Gütersloh.

Ehrenamtlich Engagierten werden auch weiterhin Fortbildungsangebote gemacht, vorzugsweise in Kooperation mit anderen Dienststellen (örtlich und überörtlich) oder dem regionalen Netzwerk Ehrenamt (Borgholzhausen, Halle, Steinhagen, Versmold, Werther).


Ihr Kontakt im Rathaus:

Projektleitung:

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Assistentin:

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Rückblick

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